Blog

Sächsische Weine aus dem östlichsten Weinanbaugebiet Deutschlands

Sachsen hat es in sich. Der Freistaat punktet nicht nur mit einer zauberhaften Natur, vielen Sehenswürdigkeiten und kulinarischen Höhepunkten – Sachsen ist auch Weinanbaugebiet. Sachsen hat das kleinste und östlichste Weinanbaugebiet Deutschlands. Dieses erstreckt sich fast ausschließlich im Ballungsraum Dresden. An den Weinhängen nahe der Elbe zwischen Radebeul und Meißen gedeihen Sorten wie der Müller-Thurgau, Riesling, Grauburgunder, Ruländer und Weißburgunder sowie Traminer, Dornfelder und Scheurebe. Insgesamt wachsen in sächsischen Weinbergen 66 Rebsorten, wovon 28 Sorten rot sind und 38 Sorten weiß.

Das Elbklima macht den sächsischen Wein so gut

Weinkenner wissen, der sächsische Wein ist einzigartig. Trotz der östlichen Lage bietet das Elbtal ein optimales Klima für den Weinanbau im Elbtalkessel. Mit immerhin 1570 Sonnenstunden haben die Trauben viel Zeit zum Reifen.

Sächsische Winzer

2017 gab es im Sächsischen Weinanbaugebiet 37 Weingüter mit einer Fläche von 450 Hektar. 135 Hektar werden von sogenannten Kleinwinzern im Nebenerwerb bewirtschaftet. Das kleine Weinbaugebiet teilt sich in zwei Bereiche: das Elbtal um Meißen und das Elstertal. Das derzeit größte Weingut führt Georg Prinz zur Lippe. Ganze 90 Hektar umfasst das Privatweingut Schloss Proschwitz, das qualitativ sehr hochwertige Weine liefert. Aber auch Weingüter wie Zimmerling, Schwarz, Schloss Wackerbart oder Schloss Albrechtsberg gehören zu den Spitzen-Weingütern der Region.

Sächsischer Weinbau hat Tradition

Bereits 929 ist in der Chronik des Bischofs Thietmar von Merseburg verzeichnet, dass im Elbtal Weinstöcke vorgefunden wurden. 1161 wurde gegenüber der Meißner Albrechtsburg am Osthang des Meisatals ein Weinberg angelegt. In Sachsen werden nun seit über 850 Jahren Weinreben kultiviert. Laut Überlieferungen soll der kultivierte Anbau von sächsischen Weinen auf Bischof Benno von Meißen zurückgehen.

Im 17. Jahrhundert war das sächsische Weinanbaugebiet auf 6000 Hektar angewachsen. Große Flächen wurden 1880 zerstört. Die europäische Reblauskatastrophe erreichte Sachsen und vernichtete einen Großteil der Weinstöcke. Im Jahre 1907 wurde das gesamte Weinbaugebiet in Sachsen als durchgehend verseucht erklärt. Erst zu DDR Zeiten wurde der sächsische Weinbau wieder aktiviert. Inzwischen gehören sächsische Weine zu den Spitzenweinen, die über zahlreiche Auszeichnungen verfügen. Darunter befinden sich auch Weinraritäten von erlesenem Geschmack.

Sächsische Weine im Schießhaus Dresden

Bei uns finden Sie eine ausgewählte Palette sächsischer Weine. Wir kreieren Ihnen die Weine in Rot und Weiß. Versuchen Sie die köstlichen Weine in unserem Gasthaus. Sie wollen reservieren?

 

Ähnliche Beiträge

No results found

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Menü